Das alte Schuljahr neigt sich so langsam dem Ende entgegen. Hinter den Kulissen laufen allerdings schon längt die Vorbereitungen für das Lehrjahr 2026/27. In einer Dresdner Schule vollzieht sich dabei ein entscheidender Wandel. Oder vielmehr ist es eine Rückkehr.
Am Sportschulzentrum Dresden am Rande des Ostraparks wird mit dem neuen Schuljahr die Sportart Handball als 18. Sportart wieder ins Portfolio der Eliteschule des Sports aufgenommen. Dort können also die größten Handball-Talente der Region Schule und sportliche Ausbildung optimal miteinander verknüpfen. Die Lehr- sind sehr eng mit den jeweiligen Trainingsplänen und Wettkampf-Rhythmen verwoben.
Die allermeisten Karrieren der ehemaligen und aktuellen Sport-Weltstars aus Dresden und der Region wie etwa Matthias Sammer, Karin Enke, Rica Reinisch oder Tom Liebscher-Lucz gründen auf diesem Zweiklang zwischen Schulbank und Trainingsgelände.
Die Sportart Handball wurde 2005 aus dem Schulkonzept des Sportschulzentrums gestrichen und nur noch auf den Standort Leipzig konzentriert. Nun folgt die Rückkehr. "Wir haben eine gewisse Zeit daran gearbeitet, um auch in Dresden wieder Zugang zu haben, es hat eine Weile gedauert. Aber wir sind happy, dass es geklappt hat", sagt Karsten Küter, Präsident des Handball-Verbandes Sachsen (HVS).