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SUV-Crash in Cotta: Feuerwehr befreit Fahrer mit Rettungsschere

Unfallstelle an einer Straßenkreuzung in Dresden. Mehrere Feuerwehrleute in gelber Schutzkleidung arbeiten mit hydraulischem Rettungsgerät an einem silbernen SUV. Im Vordergrund liegen bereitgestellte Metallkoffer auf einer roten Plane; im Hintergrund sind ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfah
Präzisionsarbeit unter Zeitdruck: Einsatzkräfte der Feuerwehr Dresden führen an der Unfallkreuzung in Cotta eine „Große Seitenöffnung“ durch, um einen schwer verletzten Fahrer wirbelsäulenschonend zu befreien. Foto: Feurwehr Dresden
Von: Cornelius de Haas
An einer Dresdner Kreuzung prallen zwei SUVs zusammen – einer der Fahrer sitzt danach in seinem zerstörten Fahrzeug fest und kommt ohne Rettungsschere nicht heraus. Der Dienstagmorgen in Cotta endet für beide Männer im Krankenhaus.

Dresden. Es ist einer dieser Morgen, an denen alles in Sekunden kippt. Gegen 8:34 Uhr kracht es an der Kreuzung Emerich-Ambros-Ufer / Fröbelstraße in Dresden-Cotta: Ein VW Taigo und ein Renault Arkana treffen mit voller Wucht aufeinander. Einer der Fahrer liegt bereits auf dem Asphalt, als die Feuerwehr eintrifft - der andere sitzt eingeklemmt im Wrack, kommt aus eigener Kraft nicht heraus.

Während Notarzt und Sanitäter sofort mit der Erstversorgung beider Männer beginnen, bereitet die Feuerwehr eine aufwendige Rettung vor. Die Entscheidung fällt auf die sogenannte „Große Seitenöffnung": Hydraulische Spreizer und Scheren entfernen beide Türen samt dem Mittelholm – dem tragenden Pfeiler zwischen Vorder- und Hintertür. So können die Helfer den Patienten flach und wirbelsäulenschonend aus dem Fahrzeug schieben, ohne ihn durch Verrenkungen zusätzlich zu gefährden.

Die Technik sitzt: Routiniert und zügig befreien die 27 Einsatzkräfte den Mann aus seiner Zwangslage. Beide Fahrer werden mit schweren Verletzungen in umliegende Krankenhäuser transportiert. Die Kreuzung bleibt für die Dauer des Einsatzes in mehreren Richtungen vollgesperrt, der Verkehr in Dresden-Cotta steht für rund zwei Stunden still. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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