Die Landeshauptstadt Dresden investiert in die Radverkehrsinfrastruktur im Süden der Stadt. Ab dem 13. April starten die ersten Bauarbeiten an der Budapester Straße, um eine direkte Verbindung zur Wielandstraße zu schaffen. Das Projekt bildet den Auftakt für die großflächige Realisierung der sogenannten Radroute Süd.
Neue Ampelanlage und barrierefreier Ausbau
Das Straßen- und Tiefbauamt lässt in den kommenden Wochen eine zentrale Schnittstelle für den Radverkehr umgestalten. Kernstück der Maßnahme ist ein neuer Radweg, der die Budapester Straße direkt mit der Wielandstraße verknüpft. Um eine sichere Querung der stark befahrenen Budapester Straße zu gewährleisten, wird eine zusätzliche Ampelanlage für Fußgänger und Radfahrer installiert.
Im Zuge dieser Umgestaltung verschwindet die bisherige Wendeschleife für Kraftfahrzeuge sowie die alte Fußgängerquerung. Ein besonderer Fokus liegt auf der Barrierefreiheit: Die Gehwege erhalten Bordsteinabsenkungen und taktile Leitelemente, die Menschen mit Sehbehinderungen die Orientierung erleichtern. Zudem wird die Beleuchtung modernisiert. Drei neue Straßenleuchten werden entlang des Radwegs errichtet, während eine bestehende Leuchte in der Wielandstraße ausgetauscht wird.