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Messer im Hauptbahnhof Dresden: 46-Jähriger greift Bundespolizisten an

Zwei Polizisten von hinten. Sie tragen hellblaue Kurzarmhemden, schwarze Schutzwesten mit der weißen Aufschrift „POLIZEI“ und Einsatzgürtel mit Ausrüstung. Im Hintergrund ist ein verschwommenes Außengelände unter blauem Himmel zu sehen.
Ermittlungen nach Eskalation: Nach einem Angriff auf Einsatzkräfte am Bahnsteig ermittelt die Bundespolizei Dresden gegen einen 46-Jährigen unter anderem wegen tätlichen Angriffs. Symbolbild: pixabay/oberaichwald
Von: Dresden News
Ein 46-jähriger Mann hat am Sonntagabend im Dresdner Hauptbahnhof einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Der Deutsche attackierte Einsatzkräfte, leistete erheblichen Widerstand und musste schließlich in ein Krankenhaus eingewiesen werden. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen mehrerer Delikte, darunter wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Verstößen gegen das Waffengesetz.

Dresden. Eine Streife der Bundespolizei bemerkte den Mann gegen 18:55 Uhr im Bereich der Bahnsteige. Ausschlaggebend für die Kontrolle war ein Messer, das der 46-Jährige griffbereit und offen sichtbar in einer Umhängetasche mit sich führte. Auf die Aufforderungen der Beamten stehenzubleiben, reagierte der Mann sofort aggressiv. Er ignorierte die Anweisungen, ging weiter direkt auf die Polizisten zu und griff dabei mehrfach in seine Hosentaschen.

Eskalation auf dem Weg zur Wache

Den Einsatzkräften gelang es zunächst, das Messer sicherzustellen. Während des Zugriffs stieß der Mann fortlaufend wüste Beleidigungen und Bedrohungen gegen die Polizisten aus. Da sich der Randalierer kaum beruhigen ließ und massiven Widerstand leistete, forderten die Beamten Unterstützung an. Erst mithilfe weiterer Streifen der Bundespolizei sowie Mitarbeitern der DB Sicherheit konnte der Mann unter Kontrolle gebracht und fixiert werden.

Die Aggressionen setzten sich auf dem Weg zur Dienststelle und in den Diensträumen der Bundespolizei fort. Nach der Verbringung in eine Gewahrsamszelle trat der Mann einem Bundespolizisten gezielt mit dem Fuß gegen die Brust. Zudem äußerte der Festgenommene mehrfach die Absicht, sich von den Einsatzkräften erschießen lassen zu wollen.

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Ermittlungsverfahren eingeleitet

Aufgrund des psychischen Ausnahmezustands, extremer Stimmungsschwankungen und der geäußerten Absichten koordinierten die Beamten den Transport des Mannes in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde.

Gegen den 46-jährigen deutschen Staatsangehörigen wurden umfangreiche Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Bundespolizei Dresden führt die weiteren Untersuchungen nun unter anderem wegen des Verdachts auf tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung, Beleidigung sowie wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

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