Dresden. Eine Streife der Bundespolizei bemerkte den Mann gegen 18:55 Uhr im Bereich der Bahnsteige. Ausschlaggebend für die Kontrolle war ein Messer, das der 46-Jährige griffbereit und offen sichtbar in einer Umhängetasche mit sich führte. Auf die Aufforderungen der Beamten stehenzubleiben, reagierte der Mann sofort aggressiv. Er ignorierte die Anweisungen, ging weiter direkt auf die Polizisten zu und griff dabei mehrfach in seine Hosentaschen.
Eskalation auf dem Weg zur Wache
Den Einsatzkräften gelang es zunächst, das Messer sicherzustellen. Während des Zugriffs stieß der Mann fortlaufend wüste Beleidigungen und Bedrohungen gegen die Polizisten aus. Da sich der Randalierer kaum beruhigen ließ und massiven Widerstand leistete, forderten die Beamten Unterstützung an. Erst mithilfe weiterer Streifen der Bundespolizei sowie Mitarbeitern der DB Sicherheit konnte der Mann unter Kontrolle gebracht und fixiert werden.
Die Aggressionen setzten sich auf dem Weg zur Dienststelle und in den Diensträumen der Bundespolizei fort. Nach der Verbringung in eine Gewahrsamszelle trat der Mann einem Bundespolizisten gezielt mit dem Fuß gegen die Brust. Zudem äußerte der Festgenommene mehrfach die Absicht, sich von den Einsatzkräften erschießen lassen zu wollen.