Dresden. Wenn es früher kräftig regnete, stand der Ball still: Auf dem alten Tennenplatz „Am Leutewitzer Park" sammelten sich nach jedem Guss Pfützen, das Training fiel oft aus. Damit ist Schluss. Aus dem verschlissenen Aschenplatz an der Steinbacher Straße ist in wenigen Wochen ein moderner Kunstrasenplatz geworden - 44 mal 27 Meter groß, ausgeleuchtet von vier neuen Flutlichtmasten und das ganze Jahr über bespielbar.
Kunstrasenplatz in Cotta: Wie der Regen jetzt zum Helfer wird
Den neuen Belag durchzieht eine Drainage. Das Regenwasser, das früher das Spielfeld lahmlegte, läuft nun in neue Zisternen am großen Naturrasenplatz - und bewässert von dort den Rasen. Auch sonst hat sich einiges getan: Neben dem Platz entstand ein kleines Plateau zum Verweilen, die Ballfangzäune wurden erneuert und frisch bespannt, dazu kamen zwei Jugendtore, Eckfahnen und Stollenreiniger. Eine neue Treppe mit Pflasterfläche hält künftig Schmutz vom Kunstrasen fern. Rund 330.000 Euro kostet das Ganze; das Geld trägt der Eigenbetrieb Sportstätten Dresden, der Stadtbezirksbeirat Cotta steuerte 20.000 Euro für die Planung bei.