Dresden. Es war längst überfällig. Am Mittwoch hat der Dresdner Stadtrat den Weg für die Sanierung der Margon Arena freigemacht. Noch im Mai sollen die ersten Arbeiten beginnen – rund zehn Jahre, nachdem entsprechende Versprechen erstmals gegeben wurden. Das räumte Sportbürgermeister Jan Donhauser in bemerkenswerter Offenheit selbst ein: "Es wird höchste Zeit, dass wir die seit fast zehn Jahren gegebenen Versprechungen umsetzen."
Die nun beschlossenen Maßnahmen sind zunächst technischer Natur: Brandschutz, Sicherheitstechnik, Instandsetzung. Keine Glamour-Sanierung, sondern das Notwendigste, um die Betriebssicherheit der Halle zu gewährleisten. Für 2026 sind dafür rund zwei Millionen Euro eingeplant, von insgesamt etwa fünf Millionen Euro Gesamtkosten.
Der größere Teil der Arbeiten folgt 2027: Dann soll der Sportboden erneuert, die gesamte Beleuchtung auf LED umgestellt und energetische Maßnahmen umgesetzt werden. Zusätzlich stehen 2,25 Millionen Euro aus Bundesförderung in Aussicht, mit denen strukturelle Verbesserungen finanziert werden sollen – eine entsprechende Vorlage wird noch vorbereitet.