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Küchenbrand im Hochhaus - und der Bewohner taucht mitten im Einsatz auf

Ein rotes Löschfahrzeug der Feuerwehr Dresden steht auf der Straße vor einem Hochhaus, aus dessen oberen Etagen schwarzer Rauch aufsteigt.
Brandbekämpfung in der Seevorstadt: Nach einer Rauchentwicklung in der Reitbahnstraße rückte die Feuerwehr Dresden mit einem Großaufgebot an. Ein Trupp unter Atemschutz konnte das Feuer in der Küche einer Hochhauswohnung schnell löschen. Foto: Feuerwehr Dresden/Roland Halkasch
Von: Dresden News
In einem Hochhaus an der Reitbahnstraße brannte eine menschenleere Küche, während die Brandmeldeanlage zunächst stumm blieb. Erst als die Feuerwehr längst löschte, tauchte der Bewohner an der Einsatzstelle auf.

Dresden. Kurz nach acht Uhr meldeten am Dienstag mehrere Anrufer Rauch aus einem Fenster eines Hochhauses an der Reitbahnstraße in der Seevorstadt-Ost. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte den Flur im sechsten Obergeschoss leicht verraucht - die automatische Brandmeldeanlage hatte zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht ausgelöst.

Weil die betroffene Wohnung verschlossen war, mussten die Kräfte die Tür gewaltsam öffnen. Dahinter brannte es in der Küche, Menschen hielten sich nicht in der Wohnung auf. Ein Trupp unter Atemschutz löschte das Feuer zügig mit einem C-Rohr. Anschließend kontrollierten die Einsatzkräfte sämtliche angrenzenden Wohnungen ober-, unter- und nebenan; zwei weitere Türen mussten dabei aufgebrochen werden. Mehrere Wohnungen, vor allem oberhalb der Brandwohnung, waren leicht verraucht und wurden gelüftet.

Während der laufenden Arbeiten tauchte der Bewohner der Brandwohnung an der Einsatzstelle auf und wurde der Polizei übergeben. Ein kurioses Detail am Rande: Die Brandmeldeanlage im Flur schlug erst an, als die Belüftung längst lief. Im Einsatz waren 42 Kräfte der Feuer- und Rettungswachen Altstadt, Albertstadt und Löbtau sowie der B- und der U-Dienst.

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