Eine Serie von Gewalttaten und Sachbeschädigungen hat die Bundespolizei am vergangenen Wochenende im Dresdner Hauptbahnhof gefordert. Mehrere Männer attackierten Verkaufspersonal, leisteten Widerstand gegen Beamte und zerstörten Ausrüstung in einem Rettungswagen. Die Vorfälle endeten für die Beteiligten in Polizeigewahrsam sowie in einer psychiatrischen Fachklinik.
Körperliche Attacke vor Lebensmittelmarkt
Am späten Sonntagabend gegen 21:00 Uhr eskalierte die Situation im Bereich eines Lebensmittelmarktes. Eine Streife der Bundespolizei beobachtete zunächst einen alkoholisierten 24-Jährigen, der Reisende und Passanten verbal belästigte. Unvermittelt ging der Mann im Anschluss auf einen 28-jährigen Mitarbeiter des Marktes los und schlug mit den Fäusten auf diesen ein.
Die anwesenden Beamten unterbanden den Angriff sofort. Bei der anschließenden Festnahme leistete der 24-jährige afghanische Staatsangehörige, der den Behörden bereits durch Rauschgiftdelikte bekannt ist, massiven körperlichen Widerstand. Er wurde nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen in das Zentrale Polizeigewahrsam überstellt. Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ein.