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Haftentlassener randaliert und zerstört Rettungswagen

Haftentlassener randaliert und zerstört Rettungswagen
Symbolbild Polizei / pixabay Augustin-Foto_J_Augustin
Von: Dresden News

Eine Serie von Gewalttaten und Sachbeschädigungen hat die Bundespolizei am vergangenen Wochenende im Dresdner Hauptbahnhof gefordert. Mehrere Männer attackierten Verkaufspersonal, leisteten Widerstand gegen Beamte und zerstörten Ausrüstung in einem Rettungswagen. Die Vorfälle endeten für die Beteiligten in Polizeigewahrsam sowie in einer psychiatrischen Fachklinik.

Körperliche Attacke vor Lebensmittelmarkt

Am späten Sonntagabend gegen 21:00 Uhr eskalierte die Situation im Bereich eines Lebensmittelmarktes. Eine Streife der Bundespolizei beobachtete zunächst einen alkoholisierten 24-Jährigen, der Reisende und Passanten verbal belästigte. Unvermittelt ging der Mann im Anschluss auf einen 28-jährigen Mitarbeiter des Marktes los und schlug mit den Fäusten auf diesen ein.

Die anwesenden Beamten unterbanden den Angriff sofort. Bei der anschließenden Festnahme leistete der 24-jährige afghanische Staatsangehörige, der den Behörden bereits durch Rauschgiftdelikte bekannt ist, massiven körperlichen Widerstand. Er wurde nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen in das Zentrale Polizeigewahrsam überstellt. Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ein.

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Randale und Diebstähle durch Haftentlassenen

Bereits am Freitag hielt ein 39-jähriger Deutscher die Einsatzkräfte über mehrere Stunden in Atem. Der Mann, der erst eine Woche zuvor aus der Justizvollzugsanstalt entlassen worden war, trat über den Nachmittag verteilt mehrfach aggressiv in Erscheinung. Zunächst bedrohte er Mitarbeiter in einer Filiale im Bahnhof und versuchte, diese zu schlagen, was das Sicherheitspersonal jedoch verhindern konnte.

Bei einer späteren Kontrolle gegen 15:55 Uhr stellten die Beamten bei dem Mann neben Betäubungsmitteln auch Diebesgut in Form von Damenrasierern sicher. In der Gewahrsamszelle der Bundespolizei verschlechterte sich der Zustand des Mannes weiter: Er entkleidete sich und urinierte in den Raum.

Eskalation im Rettungswagen

Trotz der vorangegangenen Kontrollen wurde der 39-Jährige gegen 18:55 Uhr erneut bei einem Ladendiebstahl in einer weiteren Bahnhofsfiliale gestellt. Da der Mann unter dem offensichtlichen Einfluss von Drogen stand und sich extrem aggressiv verhielt, forderten die Beamten einen Notarzt an.

Die Situation verlagerte sich daraufhin in den Rettungswagen, wo der Mann einen Wutanfall erlitt und Teile der medizinischen Innenausstattung des Fahrzeugs zertrümmerte. Nur durch das schnelle Eingreifen der Polizisten konnten die Sanitäter vor körperlichen Übergriffen geschützt werden. Die Einsatzkräfte übergaben den Randalierer gegen 20:15 Uhr für eine psychiatrische Zwangseinweisung an die Landespolizei. Auf ihn kommt nun ein umfangreiches Strafverfahren zu, das Delikte wie gefährliche Körperverletzung, Sachbeschädigung, Beleidigung und Diebstahl umfasst.

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