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Gorbitzer Passage wird 40: Große Festwoche mit Dresdner Kulturhäusern

Außenansicht des Kulturzentrums Passage in Dresden-Gorbitz. Das flache Gebäude zeigt eine Kombination aus rotem Backstein und hellem Putz. Ein großes, modernes Schild der Jugendkunstschule (JKS) weist auf den Eingang hin, während an der Fassade noch der historische Schriftzug „Club Passage“ zu sehen
Kultur-Anker in Gorbitz: Die „Passage“ am Leutewitzer Ring feiert ihr 40-jähriges Bestehen. Wo 1986 der „Club Passage“ als Wohngebietsklub startete, lädt die heutige Außenstelle der Jugendkunstschule vom 20. bis 26. April 2026 zu einer bunten Festwoche mit Theater, Tanz und Konzerten ein. Foto: CdH
Von: Cornelius de Haas
Von Staatsoperette bis Tanzcompany: Zum Jubiläum der Passage gibt es ein vielfältiges Programm für Nachbarschaft und Kulturinteressierte.

Am Leutewitzer Ring wird kommende Woche gefeiert: Die Passage in Gorbitz wird 40 Jahre alt. Das Haus, das viele noch als „Club Passage“ kennen, lädt vom 20. bis 26. April zu einer Festwoche mit Konzerten, Theater und Begegnungsformaten ein.

Eröffnet wurde die Einrichtung 1986 – damals mitten im neu entstehenden Wohngebiet. Zunächst als Wohngebietsklub gedacht, entwickelte sich die Passage schnell zu einem Treffpunkt im Viertel. Heute gehört sie zur Jugendkunstschule Dresden und richtet sich mit ihren Angeboten vor allem an Kinder, Jugendliche und Nachbarschaften im Dresdner Westen.

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Viele Partner, viele Formate

Für das Jubiläum haben sich zahlreiche Kulturhäuser aus der Stadt angekündigt, darunter die Staatsoperette, das Societaetstheater und die Dresden Frankfurt Dance Company. Auch die Musikhochschule und die Dresdner Musikfestspiele beteiligen sich.

Geplant sind unter anderem Konzerte, Filmabende sowie Tanz- und Theaterprojekte. Ein Teil des Programms richtet sich gezielt an die Nachbarschaft – mit Formaten, bei denen Besucher nicht nur zuschauen, sondern mitmachen können.

Ort für den Stadtteil

Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch hebt die Rolle der Passage für Gorbitz hervor. Über Jahrzehnte sei hier ein Ort entstanden, an dem Kulturarbeit und Alltag im Viertel zusammenkommen. 

Auch für die Jugendkunstschule selbst ist das Jubiläum ein Signal: Die Passage soll weiter ein offener Treffpunkt bleiben – nicht nur für Kurse, sondern auch für Begegnung im Stadtteil.

Einladung über Gorbitz hinaus

Die Veranstalter hoffen auf Besucher aus ganz Dresden. Neben dem Rückblick auf 40 Jahre steht vor allem die Frage im Raum, wie sich das Haus weiterentwickelt – als Kulturort in einem Stadtteil, der sich selbst verändert.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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