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Dresden: Wie ein Essen für 71,60 Euro am Ende 1.500 Euro kostete

Symbolfoto zum Thema Gerichtsurteil und Geldstrafe: Eine Hand hält gefächerte 100-Euro-Geldscheine neben einem hölzernen Richterhammer auf einem Sockel. Im unscharfen Hintergrund ist ein Mann zu erkennen.
Teure Zechprellerei in der Südvorstadt: Ein Paar prellte die Zeche von 71,60 Euro – und wurde vom Amtsgericht Dresden bereits am Folgetag zu insgesamt 1.500 Euro Geldstrafe verurteilt. Ein teures Abendessen. Symbolbild: pixabay/geralt
Von: Dresden News
Ein tschechisches Paar bestellt in einem Restaurant in der Dresdner Südvorstadt Speisen und Getränke für 71,60 Euro – und will von Anfang an nicht bezahlen. Der Plan endet noch am selben Abend, das Urteil folgt schon am nächsten Tag.

Dresden. Es begann an einem Nachmittag in der Dresdner Südvorstadt: Gegen 16:30 Uhr nahmen ein 34-jähriger Tscheche und eine 28-jährige Tschechin in einem Restaurant Platz, bestellten Speisen und Getränke und ließen es sich schmecken - für insgesamt 71,60 Euro. Zahlen wollten die beiden allerdings von vornherein nicht.

Der Plan ging nicht auf. Noch im Lokal wurden sie gestellt und vorläufig festgenommen. Vor Gericht räumten beide die Tat ein.

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Dann ging alles ganz schnell: Bereits einen Tag später, am 5. August 2026, verurteilte das Amtsgericht Dresden auf Antrag der Staatsanwaltschaft beide wegen Betrugs - den 34-Jährigen zu 900 Euro, die 28-Jährige zu 600 Euro Geldstrafe. Unterm Strich kostete das Essen die beiden damit rund das Zwanzigfache der ursprünglichen Rechnung.

Während die 28-Jährige bislang weder in Deutschland noch in Tschechien strafrechtlich in Erscheinung getreten war, war ihr Begleiter in seiner Heimat bereits einschlägig vorbestraft. Das Urteil ist rechtskräftig.

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