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Gleis-Reparatur sorgt für Umwege: So fährt die 13 ab Montag durch Dresden

Gleis-Reparatur sorgt für Umwege: So fährt die 13 ab Montag durch Dresden
Die Linie 13 wird in der nächsten Woche auf dem Weg nach Kaditz nicht durch das Szeneviertel der Neustadt fahren. Foto: CdH/Monatge: KI/Copilot-Microsoft
Von: Cornelius de Haas
Wegen Gleis- und Weichenreparaturen in Dresden fährt die Linie 13 vom 23. bis 27. März 2026 um. Zwischen Liststraße und Alaunplatz ersetzt EV13 die Bahn.

Aufgrund umfangreicher Gleis- und Weichenreparaturen im Bereich Bischofsweg, Fritz-Reuter-Straße und Görlitzer Straße kommt es bei der Straßenbahnlinie 13 zu Änderungen im Linienverkehr. Wie die DVB mitteilen, fährt die „13“ von Montag, 23. März 2026, 4:00 Uhr, bis Freitag, 27. März 2026, 3:00 Uhr, in beiden Richtungen zwischen Bautzner/Rothenburger Straße und Liststraße als Umleitung über Albertplatz und Bahnhof Neustadt.

Zwischen Liststraße und Alaunplatz wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingesetzt. Die Busse verkehren als EV13 und sollen die Verbindung im betroffenen Abschnitt sicherstellen. Die Haltestelle „Görlitzer Straße“ wird während der Bauzeit nicht bedient, Fahrgäste werden gebeten, auf benachbarte Haltestellen auszuweichen und mehr Reisezeit einzuplanen.

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Umleitung der Straßenbahnlinie 13: Ersatzverkehr und Haltestellen

Hintergrund der Umleitung sind mehrere Instandsetzungsmaßnahmen, die zur Sicherung eines zuverlässigen Straßenbahnbetriebs gebündelt durchgeführt werden. Auf der Fritz-Reuter-Straße tauschen die Fachkräfte zwei verschlissene Weichenzungen aus. Die benötigten Ersatzteile wurden in den vergangenen Wochen in der Gleisbauwerkstatt der DVB in Reick gefertigt. Parallel dazu werden alle Komponenten der Weichenheizung überprüft.

Am Bischofsweg sollen Asphaltaufwölbungen im Gleisbereich zwischen der Einmündung Dammweg und der Schönbrunnstraße entfernt werden. Die Aufwölbungen gelten inzwischen als Gefahrenquelle für Verkehrsteilnehmer. Daher wird die Reparatur vorgezogen und nicht erst im Rahmen des später vorgesehenen Ausbaus im Zuge der Sanierung der Königsbrücker Straße umgesetzt.

Gleis- und Weichenreparaturen: Instandsetzung am Bischofsweg und in der Fritz-Reuter-Straße

Zusätzlich nutzen die Gleisbauer die Sperrzeit, um auf dem Bischofsplatz und in der Görlitzer Straße Schienenbrüche zu verschweißen, die durch intensive Nutzung entstanden sind. Die Kosten belaufen sich laut DVB auf rund 60.000 Euro und werden aus dem Budget für laufende Instandhaltung finanziert. Ein Großteil erfolgt in Eigenleistung, die Arbeiten am Bischofsweg übernimmt eine Spezialbaufirma.

Für den Autoverkehr bleiben die Baustellen grundsätzlich passierbar. Auf der Fritz-Reuter-Straße und am Bischofsweg kommt es zu Fahrbahneinengungen, pro Richtung bleibt jedoch stets eine Spur frei; die Verkehrsführung wird durch Baken markiert. Lediglich die Einmündung Schönbrunnstraße wird für die Dauer der Bauarbeiten gesperrt.

Verkehrsführung während der Bauarbeiten: Einschränkungen und Sperrungen

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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