Ein Routineeinsatz der Bundespolizei am Dresdner Hauptbahnhof hat in der Nacht zum 12. März 2026 gleich zwei Treffer gebracht. Gegen 0:30 Uhr kontrollierte eine Streife der Bundespolizeiinspektion Dresden an der internationalen Bushaltestelle einen 28-jährigen rumänischen Staatsangehörigen – mit unerwartetem Ergebnis.
Die Überprüfung des Mannes ergab, dass gegen ihn ein aktueller Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Dresden vorlag. Er war wegen Urkundenfälschung zu einer Geldstrafe verurteilt worden, die er bis dahin nicht bezahlt hatte. Um eine Ersatzfreiheitsstrafe von 24 Tagen zu vermeiden, beglich der 28-Jährige noch vor Ort die ausstehende Summe von 1.000 Euro.
Dabei blieb es jedoch nicht: Bei der Kontrolle seines mitgeführten iPhones stellten die Beamten fest, dass das Gerät als gestohlen gemeldet war. Der Mann erklärte, es in einem Gebrauchtelektronik-Ankauf erworben zu haben. Die Bundespolizei leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Hehlerei ein.