Dresden. Wer im historischen Stadtgebiet baut, stößt fast zwangsläufig auf Geschichte. Unter dem Pflaster und im sächsischen Umland schlummern Jahrtausende menschlicher Besiedlung. Bisher bedeutete dies für Bauprojekte und den städtischen Verkehr oft Geduldsproben, wenn unerwartete Funde gesichert werden mussten. Eine neue Partnerschaft zeigt nun, wie modernste Technik diesen klassischen Interessenkonflikt zwischen Denkmalschutz und Stadtentwicklung entschärfen kann.
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden und das Landesamt für Archäologie Sachsen (LfA) haben am 10. Juli 2026 eine weitreichende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Was zunächst nach akademischer Verwaltung klingt, hat konkrete und spürbare Auswirkungen auf die Praxis in der Stadt.