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Dresden weiht neues Spielplatz-Paradies ein

Mehrere kleine Kinder in bunter Kleidung und Matschhosen rennen voller Vorfreude über den frischen Kies des neu geöffneten Spielplatzes am Frauensteiner Platz in Dresden. Im Vordergrund sieht man eine Sandkiste und Betonröhren.
Startschuss für den Spielspaß: Kaum war das Absperrband weg, stürmten die Grunaer Kitakinder in Matschhosen den neuen Spielplatz am Frauensteiner Platz. Foto: CdH
Von: Cornelius de Haas
Endlich mehr Platz zum Toben in Gruna! Am Frauensteiner Platz wurde am Freitag ein neuer, liebevoll gestalteter Abenteuerspielplatz eröffnet - inklusive Kletterturm, Wildblumenwiese und einer hölzernen Erdbeere. Wo vorher eine gesperrte Hitze-Fläche war, rannten jetzt die ersten Kita-Kinder los.

Dresden. Kaum war das Absperrband zur Seite gezogen, rannten die ersten Kinder los: in Matschhosen über den frischen Sand, vorbei an Betonröhren und einem Schwinggerät mit hölzerner Erdbeere, hin zu den hölzernen Klettergeräten. Eine Gruppe aus den umliegenden Kitas nahm den neuen Spielplatz am Frauensteiner Platz in Dresden-Gruna an diesem Vormittag als Erste in Besitz.

Ein großer Spielplatz-Kletterturm aus hellem Naturholz mit einer silbernen, spiralförmigen Röhrenrutsche. Ein gelbes Absperrband trennt den Bereich im Vordergrund ab.
Das Highlight der neuen, rund 260.000 Euro teuren Anlage: Ein imposanter Kletterturm aus Robinienholz samt geschwungener Röhrenrutsche wartet auf die jüngsten Bewohner Grunas. Foto: CdH

Offiziell geöffnet ist die Anlage seit Freitag, 5. Juni 2026. Aus einer abgesperrten Schotterfläche, die sich im Sommer stark aufheizte, sei ein für Familien nutzbarer Spiel- und Aufenthaltsort geworden, hieß es vom Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft mit. In Gruna fehlt es seit Längerem an öffentlichen Spielflächen.

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Noch vor Kurzem habe ein großes Tor den Zugang versperrt, erklärte Amtsleiter Sascha Döll. Mit den neuen Grünflächen und dem Spielplatz erweitere die Stadt das Angebot im Stadtteil; Beteiligungsverfahren und Spielplatzentwicklungskonzept hätten den Bedarf gerade für die jüngsten Bewohner deutlich gemacht.

Eine Menschenmenge aus Kindern und Erwachsenen steht auf dem Spielplatz Frauensteiner Platz. Ein Fotograf in brauner Jacke hockt hinter zwei Betonröhren und fotografiert die Kinder.
Großes Interesse bei der feierlichen Übergabe: Kameras und Fotografen begleiten die Kinder, die die neuen Betonröhren zum Durchkriechen sofort genauer unter die Lupe nehmen. Foto: CdH

Nicht alle Stimmen fielen positiv aus. Einzelne Mitglieder der benachbarten Kleingartenvereine äußerten bei der Eröffnung Sicherheitsbedenken: Kinder könnten vom Spielplatz über den Gehweg zur Wiese laufen und dabei in die Fahrräder schwer bepackter Kleingärtner geraten. 

Kletterturm, Sandkasten und Wildblumenwiese

Der Platz setzt auf Klettern und Balancieren. Über Robinienstämme geht es zum Kletterturm mit Rutsche, weiter über Balancierbalken zur Hängematte und zum Sandkasten. Dazu kommen Federwippen und kleine Spielhäuser.

Eine große schwarze Seil-Hängematte ist zwischen robusten Holzstämmen auf einem Spielplatz mit hellem Kiesuntergrund gespannt. Im Hintergrund sind eine Betonröhre und ein rotes Erdbeer-Spielgerät zu sehen.
Vielseitiges Angebot im Dresdner Osten: Neben Balancierbalken und einer großen Hängematte lädt auch ein witziges Schwinggerät in Form einer hölzernen Erdbeere zum Toben ein. Foto: CdH

Die vorhandene Wildblumenwiese wurde in die Anlage integriert und mit einem Holzsteg erschlossen, an dem Kinder Wildblumen und Insekten beobachten können. Schatten und Bepflanzung sollen die sommerliche Hitze auf dem Frauensteiner Platz dämpfen.

Spielplatz in Gruna: Bürgerbeteiligung, Kosten und Förderung

Grundlage der Planung waren zwei Bürgerbeteiligungen am 4. Mai und 23. August 2024, bei denen Kinder in einem Workshop Ideen, Modelle und Zeichnungen einbrachten. Nach dem Entwurf des Landschaftsarchitekten Matthias Mohring baute die Firma GLF Garten- und Landschaftsbau Dresden GmbH aus Moritzburg den Platz ab Ende März 2026.

Die Kosten für Planung und Bau liegen bei rund 260.000 Euro, davon 70 Prozent Fördermittel des Freistaats Sachsen und der Europäischen Union aus dem Programm „Nachhaltige integrierte Stadtentwicklung" im Fördergebiet Altgruna. Der Spielplatz ist öffentlich zugänglich und kostenfrei nutzbar.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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