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Dresden: Vorwerkstraße in der Friedrichstadt wird voll gesperrt

lick entlang der von mehrgeschossigen Wohnhäusern gesäumten Vorwerkstraße in Dresden-Friedrichstadt.  Die Fahrbahn besteht aus altem, unebenem Natursteinpflaster und ist mit weißen Baustellengittern abgesperrt.  Im Vordergrund steht eine rot-weiße Absperrschranke mit gelben Warnleuchten.
Abschied vom holprigen Pflaster: Ein Blick in die Vorwerkstraße. Ab kommenden Montag, dem 29. Juni 2026, wird der Abschnitt zwischen Schäfer- und Wachsbleichstraße für rund drei Wochen voll gesperrt. Das marode Großpflaster weicht einer modernen, leisen Asphaltdecke. Archivfoto: CdH
Von: Dresden News
Das laute Holpern hat bald ein Ende: Die Landeshauptstadt Dresden startet den nächsten großen Bauabschnitt an einer maroden Straße. Das sorgt zwar ab Montag für eine dreiwöchige Vollsperrung, bringt danach aber massiven Lärmschutz.

Dresden. Anwohner im Stadtteil Friedrichstadt dürfen sich auf deutlich leisere Nächte freuen, während Autofahrer ab der kommenden Woche vorübergehend mehr Zeit einplanen müssen. Die Landeshauptstadt Dresden startet am Montag den nächsten großen Abschnitt zur Sanierung der Vorwerkstraße. Für die Verlegung einer neuen Asphaltdecke wird der vielbefahrene Bereich für rund drei Wochen komplett für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt.

Vollsperrung und Umleitungen ab Montag

Die Bauarbeiten auf der Vorwerkstraße betreffen den rund 110 Meter langen Abschnitt zwischen der Schäferstraße und der Wachsbleichstraße. Die Sperrung beginnt am Montag, dem 29. Juni, und dauert voraussichtlich bis zum Montag, dem 20. Juli 2026. Während dieser Zeit bleibt die Fahrbahn für Autos und Lastwagen komplett dicht. Auch Anwohner können ihre Grundstücke in diesem Zeitraum nicht mit dem eigenen Fahrzeug anfahren.

Die Stadtverwaltung hat für den Durchgangsverkehr eine großräumige Umleitung eingerichtet, die über die Menageriestraße sowie die Waltherstraße führt. Wer zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, kann aufatmen: Für den Fuß- und Radverkehr gibt es während der gesamten Bauzeit keine Einschränkungen, der Baustellenbereich kann auf den Gehwegen sicher passiert werden.

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Mehr Fahrkomfort und Lärmschutz für das Viertel

Ziel der intensiven Tiefbauarbeiten ist es, das alte und marode Großpflaster der Vorwerkstraße vollständig zu ersetzen. Durch den Einbau einer modernen Asphaltdecke wird die Straße künftig für Autofahrer und Radler wesentlich komfortabler und sicherer nutzbar. Ein wichtiger Nebeneffekt für das Wohnquartier ist der Lärmschutz, da die Reifenabrollgeräusche auf Asphalt im Vergleich zum alten Pflaster drastisch sinken. Parallel zu den Asphaltierungsarbeiten nutzen die Arbeiter die Gelegenheit, um auch die marode Straßenentwässerung in diesem Bereich grundhaft zu sanieren.

Bauprojekt liegt gut im Zeitplan

Das Bauvorhaben ist Teil des sogenannten Schwarzdeckenprogramms, mit dem die Landeshauptstadt Dresden gezielt die Oberflächen sanierungsbedürftiger Straßen im Stadtgebiet instand setzt. Dass das aktuelle Projekt unter einem guten Stern steht, bewies bereits der erste Bauabschnitt zwischen der Berliner Straße und der Schäferstraße. Dieser rund 80 Meter lange Bereich wurde nach Angaben der Stadtverwaltung bereits am 12. Juni 2026 vorfristig fertiggestellt, obwohl das offizielle Bauende erst für Ende Juni terminiert war.

Die Gesamtkosten für die Sanierungsmaßnahme belaufen sich auf rund 160.000 Euro. Mit der Ausführung der Arbeiten hat die Stadt das regionale Unternehmen Teichmann Bau GmbH beauftragt, das nun auch den zweiten Bauabschnitt zügig zum Abschluss bringen soll.

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