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Dresden tritt bundesweiter Allianz gegen Einsamkeit bei

Eine junge Frau im weißen T-Shirt und Jeans sitzt mit angezogenen Beinen traurig am Boden neben einer großen Fensterscheibe. Ihr ernster Gesichtsausdruck spiegelt sich im Glas, während ihr Blick melancholisch ins Leere geht.
Unsichtbares Leiden: Einsamkeit betrifft Menschen aller Generationen. Dresden ist nun einer bundesweiten Allianz beigetreten und informiert aktuell in der „Woche der Einsamkeit“. Symbolbild: freepik
Von: Dresden News
Einsamkeit trifft nicht nur Ältere und nicht nur, wer allein lebt. Dresden gehört nun zu den Erstunterzeichnern einer bundesweiten Allianz, die das Thema sichtbarer machen will.

Dresden. Die Landeshauptstadt ist der bundesweiten Allianz gegen Einsamkeit beigetreten. Sozialbürgermeisterin Kristin Klaudia Kaufmann unterzeichnete die Erklärung am Montag, dem 22. Juni, als Erstunterzeichnerin, wie die Stadtverwaltung mitteilte.

Fokus auf Vorbeugung und gesellschaftlichen Zusammenhalt

Mit dem Beitritt wolle die Stadt das Thema gemeinsam mit Partnern aus Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Praxis stärker in den gesellschaftlichen Fokus rücken und Maßnahmen zur Vorbeugung unterstützen. Einsamkeit zähle zu den großen sozialen Herausforderungen der Gegenwart und betreffe Menschen aller Generationen und Lebenslagen, erklärte Kaufmann. Niemand in der Stadt solle mit Einsamkeit allein bleiben.

Die Allianz geht auf die Strategie der Bundesregierung gegen Einsamkeit zurück. Sie solle Kräfte, Wissen und Engagement bündeln, um soziale Verbundenheit zu stärken, Teilhabe zu fördern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu sichern. Öffentlich vorgestellt wurde sie am Montag auf der bundesweiten Konferenz „Gemeinsam aus der Einsamkeit“.

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Für die Landeshauptstadt seit Jahren wichtig

Dresden befasst sich seit mehreren Jahren mit dem Thema, unter anderem mit Sensibilisierungskampagnen, einer eigenen Informationsplattform, geförderten Begegnungsangeboten in den Stadtteilen und Untersuchungen gemeinsam mit der Technischen Universität Dresden. Einsamkeit könne Menschen jeden Alters treffen und sei nicht mit dem Alleinsein gleichzusetzen, betont die Stadt. Entscheidend sei nicht die Zahl der Kontakte, sondern deren Qualität. Sie wirbt dafür, das Thema nicht zu tabuisieren, offen darüber zu sprechen und vorhandene Hilfsangebote zu nutzen, zu denen auch Selbsthilfegruppen zählen.

Informationen, Hilfsangebote und Anlaufstellen für Betroffene und Angehörige bündelt die Stadt unter www.dresden.de/einsamkeit. Dort stehen auch die Angebote zur Woche der Einsamkeit vom 22. bis 29. Juni 2026.

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