Dresden. Die Landeshauptstadt ist der bundesweiten Allianz gegen Einsamkeit beigetreten. Sozialbürgermeisterin Kristin Klaudia Kaufmann unterzeichnete die Erklärung am Montag, dem 22. Juni, als Erstunterzeichnerin, wie die Stadtverwaltung mitteilte.
Fokus auf Vorbeugung und gesellschaftlichen Zusammenhalt
Mit dem Beitritt wolle die Stadt das Thema gemeinsam mit Partnern aus Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Praxis stärker in den gesellschaftlichen Fokus rücken und Maßnahmen zur Vorbeugung unterstützen. Einsamkeit zähle zu den großen sozialen Herausforderungen der Gegenwart und betreffe Menschen aller Generationen und Lebenslagen, erklärte Kaufmann. Niemand in der Stadt solle mit Einsamkeit allein bleiben.
Die Allianz geht auf die Strategie der Bundesregierung gegen Einsamkeit zurück. Sie solle Kräfte, Wissen und Engagement bündeln, um soziale Verbundenheit zu stärken, Teilhabe zu fördern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu sichern. Öffentlich vorgestellt wurde sie am Montag auf der bundesweiten Konferenz „Gemeinsam aus der Einsamkeit“.