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Plötzlich griff er in die Hosentasche: Gefährlicher Messereinsatz am Hauptbahnhof Dresden

Haupteingang des Dresdner Hauptbahnhofs mit historischem Steinportal, großer Glasfront, DB-Logo, Fahrscheinautomat und Bahnhofsuhr. Eine Person geht durch die gläserne Eingangstür.
Messer-Angriff am Hauptbahnhof: Die Bundespolizei hat am Dresdner Hauptbahnhof einen 38-Jährigen überwältigt, der bei einer Kontrolle ein Cuttermesser zog. Im Gepäck hatte er Drogen und einen fremden Ausweis. Archivfoto: CdH
Von: Dresden News
Was als lauter Streit begann, entwickelte sich am Dresdner Hauptbahnhof blitzschnell zur echten Bedrohung: Ein 38-Jähriger zückte vor den Augen der Bundespolizei ein Cuttermesser. Wie die Beamten den Angreifer überwältigten und was sie kurz darauf bei ihm fanden.

Dresden. Ein Polizeieinsatz am Dresdner Hauptbahnhof hat am Sonntag eine gefährliche Wendung genommen. Einsatzkräfte der Bundespolizei waren gegen Mittag auf einen lautstarken Streit zwischen einem 38-jährigen Deutschen und einer 36-jährigen Slowenin aufmerksam geworden. Als die Beamten die beiden ansprachen, versuchte der Mann, sich der Kontrolle zu entziehen.

Beim Versuch, ihn daran zu hindern, griff der 38-Jährige in seine Hosentasche und zog ein Cuttermesser hervor. Die Beamten überwältigten ihn, bevor die Lage weiter eskalieren konnte.

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Crystal Meth, Spritzen und ein fremder Ausweis im Gepäck

Bei der anschließenden Durchsuchung stießen die Einsatzkräfte auf einiges: geringe Mengen Crystal Meth, Cannabis und Psychopharmaka, dazu zwei Spritzen, von denen eine befüllt war. Im Rucksack fand sich zudem ein weiteres Messer sowie der Personalausweis einer fremden Person.

Der alkoholisierte Mann wurde unter Polizeibegleitung in eine Fachklinik gebracht. Die weiteren Ermittlungen dauern an; bis zu deren Abschluss gilt für den Mann die Unschuldsvermutung.

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