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Dresden setzt Zeichen: Vergissmeinnicht-Aktion gegen Demenz

Dresden setzt Zeichen: Vergissmeinnicht-Aktion gegen Demenz
Symbolbild Demenz / pixabay asundermeier
Von: Dresden News
Am 19. März 2026 blühen in Sachsen Vergissmeinnicht als Zeichen der Solidarität. Aktionen in Schönfeld-Weißig und Plauen informieren über Demenz und Hilfen.

Am Donnerstag, 19. März 2026, findet in Sachsen die Pflanzaktion „VERGISS?MEIN!NICHT – Menschen mit Demenz nicht vergessen“ statt. Bürgerinnen und Bürger, Einrichtungen, Initiativen und Kirchgemeinden setzen dabei mit Vergissmeinnicht ein sichtbares Zeichen im öffentlichen Raum: Menschen mit Demenz sind Teil unserer Gesellschaft und dürfen nicht übersehen werden. Die blauen Blüten stehen für Erinnerung, Wertschätzung und Solidarität – und machen zugleich deutlich, dass Betroffene und Angehörige Unterstützung, Beratung und echte Teilhabe benötigen.

Die Aktion wird seit 2023 von der Landesinitiative Demenz Sachsen e. V. gemeinsam mit Partnern getragen. Gepflanzt wird vor Rathäusern, Pflegeeinrichtungen, Treffpunkten und weiteren Orten, um das Thema aus der Tabuzone zu holen und Berührungsängste abzubauen. Die Botschaft ist klar: Menschen mit Demenz gehören in die Mitte der Gesellschaft und sind willkommen.

In Dresden beteiligt sich der Stadtteil Schönfeld-Weißig mit einem Infostand vor der Verwaltungsstelle Schönfeld-Weißig, Bautzner Landstraße 291, 01328 Dresden. Dort informieren am 19. März von 10 bis 12 Uhr Mitarbeitende des Sozialen Dienstes für Seniorinnen und Senioren der Landeshauptstadt Dresden sowie des Beratungs- und Begegnungszentrums für Senioren Schönfeld-Weißig. Sie beantworten Fragen zum Krankheitsbild, zu Unterstützungsangeboten und zu Entlastungsmöglichkeiten. Auch Geschäfte und Akteure im Umfeld der Verwaltungsstelle wirken an der Pflanzaktion mit.

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In Plauen werden Vergissmeinnicht an mehreren Standorten gepflanzt, darunter vor dem Rathaus, im Stadtteilladen „Zwickmühle“, im Pflegezentrum IPS, an der Auferstehungskirche, in den Seniorenheimen Alloheim und Diakonie sowie bei der Volkssolidarität Dresden e. V. am „Nürnberger Ei“. Für Interessierte gibt es am Donnerstag, 19. März, um 10 Uhr eine Einladung ins Diakonie-Pflegezentrum, Coschützer Straße 67, in den Innenhof. Fachkräfte bieten dort Gespräche an und informieren über Demenz, Beratungswege sowie mögliche Entlastungsangebote.

Ergänzend verweisen die Organisatoren auf bestehende Hilfen: Dazu zählen ein Demenzwegweiser mit Informationen zu Beratung und Versorgung, kostenfreie Schulungen zum Umgang mit demenzkranken Menschen sowie die jährliche Woche der Demenz rund um den Welt-Alzheimertag am 21. September. Seit 2019 ist die Stadt zudem Demenz-Partner und arbeitet mit der Alzheimer Gesellschaft Dresden sowie der Landesinitiative Demenz zusammen.

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