Dresden. Welche Brücke soll künftig über die Elbe führen? Bei der Frage, die halb Dresden bewegt, gibt es nun ein deutliches Stimmungsbild. Die Stadt hat die Ergebnisse der Sommer-Bürgerbeteiligung zum Neubau der Carolabrücke vorgestellt - und die fallen erstaunlich eindeutig aus. Der Entwurf des Teams FHECOR und TSSB ist der klare Favorit der Dresdnerinnen und Dresdner. Der Vorschlag von Schüßler-Plan und DKFS dagegen fällt bei den Teilnehmenden durch.
Zur Erinnerung: In der Nacht zum 11. September 2024 war gegen 2.58 Uhr ein rund 100 Meter langes Teilstück des Brückenzugs C - mit Straßenbahngleisen und Geh- und Radweg - in die Elbe gestürzt, verletzt wurde niemand. Der Abriss dauerte rund ein Jahr und war im September 2025 abgeschlossen. Für den Ersatzneubau haben vier Planungsbüros im Mai 2026 ihre Entwürfe eingereicht - über sie durfte die Stadt nun mitreden.
