Dresden. Vier große Kulturhäuser sollen künftig unter zwei Dächern arbeiten, und daran knüpft die Stadt eine Bedingung. Philharmonie, Musikfestspiele, Theater Junge Generation und Staatsoperette führt Dresden in neuen Eigenbetrieben zusammen, wie Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) am Donnerstag bei der Vorstellung des Doppelhaushalts 2027/2028 ankündigte.
Eigenbetrieb Musik und Eigenbetrieb Bühnen
Zum Jahr 2027 sollen Philharmonie und Musikfestspiele im Eigenbetrieb Musik zusammengeführt werden. Ab 2028 folgt der Eigenbetrieb Bühnen mit Staatsoperette und Theater Junge Generation. Hilbert verwies auf die Sanierung des Kulturpalastes und den Bau des Kraftwerks Mitte. Diese Rahmenbedingungen seien geschaffen worden, als noch deutlich mehr Geld in der Kasse gewesen sei. Nun müssten die Einrichtungen auch strukturell so aufgestellt werden, dass ihr Bestand für die nächsten Jahrzehnte gesichert sei.