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Dresden setzt sich durch: Einbahnstraßen in Striesen bleiben

Blick entlang einer asphaltierten Fahrradstraße in Dresden-Striesen mit blauem Verkehrsschild rechts. Am Fahrbahnrand parken Autos vor mehrstöckigen Wohnhäusern. Die Straße führt geradeaus von der Müller-Berset-Straße in Richtung Stresemannplatz.
Fahrradstraße in Striesen: Der Blick von der Müller-Berset-Straße Richtung Stresemannplatz zeigt die Route, auf der der Autoverkehr reduziert werden soll. Die umstrittene Einbahnstraßen-Regelung auf der Laubestraße (im Rücken) bleibt dauerhaft. Archivfoto: CdH
Von: Cornelius de Haas
Die gegenläufigen Einbahnstraßen auf der Laubestraße in Dresden-Striesen gelten weiter. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr wies sämtliche Widersprüche gegen die Verkehrsregelung ab.

Dresden. Autofahrer in Striesen müssen sich dauerhaft auf geänderte Routen einstellen. Die gegenläufigen Einbahnstraßen auf der Laubestraße bleiben bestehen. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV) wies die Widersprüche mehrerer Kritiker als unbegründet zurück.

Die Stadtverwaltung hatte die Schilder im September 2025 aufgestellt. Ziel war es, den Autoverkehr auf der dortigen Fahrradstraße spürbar zu reduzieren. Durch die getrennten Einbahnstraßen gibt es auf der Verbindung zwischen Bergmannstraße und Geisingstraße keine direkte Durchfahrt mehr für Kraftfahrzeuge.

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Behörde sieht deutlichen Gewinn für Radfahrer

Gegen die neue Fahrtrichtungsregelung legten mehrere Bürger Widerspruch beim LASuV ein. Die Aufsichtsbehörde prüfte die Einwände und teilte der Stadtverwaltung die Entscheidung am Montag mit.

Das LASuV unterstützt den Kurs der Dresdner Verkehrsplaner. Die gegenläufigen Einbahnstraßen seien geeignet, die Zahl der Autos auf der Fahrradstraße zu senken und die Strecke für Radfahrer nutzbarer zu machen. Die Blockade der durchgehenden Fahrtroute verhindere effektiv, dass Autofahrer die Wohnstraße als Abkürzung nutzen.

Stadt prüft Beruhigung der Mansfelder Straße

Mit der Entscheidung der Landesbehörde ist die Regelung auf der Laubestraße rechtssicher. Die Stadtverwaltung konzentriert sich nun auf das direkte Umfeld der Fahrradstraße.

Im Fokus steht jetzt die benachbarte Mansfelder Straße. Dort prüft das Straßen- und Tiefbauamt derzeit Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung, um ein Ausweichen des Autoverkehrs in die angrenzenden Wohnquartiere zu verhindern.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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