Logo Die Sachsen News
Nachrichten / Dresden News

Dresden: Buga 2033 und Kreativwirtschaft vereinbaren Zusammenarbeit

Marcel Timmroth und Frieda Pirnbaum sitzen lächelnd an einem Tisch im Freien vor grünem Hintergrund und unterzeichnen mit Stiften ein Dokument. Auf dem Tisch liegen Unterlagen und zwei Wassergläser.
Weichenstellung für die Buga Dresden 2033: Buga-Geschäftsführer Marcel Timmroth und WGD-Vorständin Frieda Pirnbaum besiegeln die Kooperation, um Dresdens Kreativwirtschaft von Anfang an in die Planung einzubinden. Foto: WGD/Julia Müller
Von: Dresden News
Die Bundesgartenschau 2033 will Dresdner Kreative früh einbinden. Dafür hat die Buga-Gesellschaft eine Kooperation mit dem Branchenverband "Wir gestalten Dresden" geschlossen.

Dresden. Die Bundesgartenschau (Buga) Dresden 2033 und der Branchenverband "Wir gestalten Dresden" (WGD) wollen bei der Vorbereitung der Schau zusammenarbeiten. Beide Seiten unterzeichneten am 27. August eine Kooperationsvereinbarung. Ziel ist, die Dresdner Kultur- und Kreativwirtschaft früh in die Planung einzubinden. „Die Buga 2033 soll aus Dresden heraus entstehen und gemeinsam mit den Menschen, Unternehmen und Institutionen dieser Stadt gestaltet werden", sagte Marcel Timmroth, der Geschäftsführer der Buga-Gesellschaft.

Der Verband soll sein Netzwerk aus Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung einbringen und Kontakte zu Kreativunternehmen herstellen. „Uns ist wichtig, dass Dresdner Kreative nicht erst am Ende eines Prozesses hinzugezogen werden, sondern frühzeitig mitdenken und mitgestalten können", sagt Frieda Pirnbaum, Vorständin von WGD. Geplant sind gemeinsame Projekte und Formate über die Vorbereitungszeit von 2027 bis 2033 hinaus. Konkrete Vorhaben, Kosten oder Termine nannten beide Partner noch nicht.

Mehr aus dieser Kategorie

Für Dresden ist es die erste Bundesgartenschau überhaupt. Der Stadtrat beschloss die Bewerbung im Dezember 2023, seither läuft die Vorbereitung entlang zweier Grünzüge im Osten und Süden der Stadt. Das Projekt steht finanziell unter Druck. Anfang 2026 kürzte die Stadt den geplanten Investitionsrahmen von rund 231 auf 120 Millionen Euro und nahm den Dresdner Norden als Kerngebiet heraus. Als Grund nannte die Stadt einen aufgrund der problematischen Haushaltslage reduzierten finanziellen Rahmen.

Dresden News
Artikel von

Dresden News

Dresden News ist für die Inhalte selbst verantwortlich. Es gilt der Kodex der Plattform. Die Plattform prüft und behandelt Inhalte gemäß den gesetzlichen Vorgaben, insbesondere nach dem NetzDG.