Dresden. Es ist eines der größten Verkehrsprojekte der Stadt - und jetzt ist der Startschuss gefallen. An der Kreuzung Nossener Brücke / Budapester Straße griffen Sachsens Infrastrukturministerin Regina Kraushaar, Oberbürgermeister Dirk Hilbert, Baubürgermeister Stephan Kühn sowie Vertreter der Verkehrsbetriebe, der TU Dresden und von SachsenEnergie am Montag gemeinsam zum Spaten. Damit eröffneten sie das Kernstück der sogenannten Campuslinie.
„Das ist ein imposanter Spaten für ein imposantes Projekt", brachte es Oberbürgermeister Hilbert auf den Punkt. „Es geht hier um mehr als ein Jahresvolumen der Landeshauptstadt." Tatsächlich ist der Plan ambitioniert: Die marode Nossener Brücke wird komplett neu gebaut und in ihrer Mitte um eine eigene Straßenbahnbrücke ergänzt. Von dort führt die neue Trasse über die Nürnberger Straße bis zum Nürnberger Platz - rund 1,7 Kilometer frische Gleise. Fertig sein soll alles bis Mitte 2031.