Sachsens Luchse sind wieder vollzählig. Kuder Juno war im März 2024 als erster Luchs im sächsischen Auswilderungsprogramm bei Eibenstock im Westerzgebirge in die freie Wildbahn gelangt und ein halbes Jahr später abgetaucht - seither fehlte jedenfalls ein Nachweis von ihm. Nun gab das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie Entwarnung.
Nachdem sich seit Jahresanfang Hinweise auf einen Luchs im Gebiet zwischen Freiberg, Flöha und der deutsch-tschechischen Grenze häuften, gibt es jetzt Gewissheit. «Mit Hilfe einer genetischen Analyse konnte das Tier individualisiert werden: Es handelt sich eindeutig um das Luchsmännchen Juno», teilte das Landesamt mit.
Das genetische Material lieferte Juno mit Urin, der im Schnee unweit der Grenze bei Flaje gefunden wurde. Zuvor war das Tier in Fotofallen getappt. Anhand der Fellzeichnung hatte das bereits auf Juno hingedeutet.