Bei dem Angriff eines Wolfs mitten in Hamburg hat es sich aus Sicht sächsischer Experten um eine Ausnahme gehandelt. «Es kann davon ausgegangen werden, dass das Tier panisch war und sich in die Enge getrieben fühlte», teilte Falk Hofer vom Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) in Dresden mit.
«Offensichtlich hat sich hier ein Wolf – möglicherweise auf der Suche nach einem eigenen Revier - in die Stadt Hamburg verirrt und nicht wieder herausgefunden», sagte Hofer weiter. Grundsätzlich könne das zwar auch in Sachsen passieren. «Allerdings bleibt so ein Ereignis die große Ausnahme.»