In Sachsen sind in diesem Jahr bislang mehr FSME-Erkrankungen aufgetreten als im Vorjahr. Wie aus einem Bericht der Landesuntersuchungsanstalt hervorgeht, registrierten die Mediziner bis Ende Juni 19 Fälle der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren 11 Fälle bekanntgeworden. FSME kann durch Zecken übertragen werden. Fast der gesamte Freistaat gilt als Risikogebiet.
Eine zweite Krankheit, die durch einen Zeckenstich ausgelöst werden kann, ist die Lyme-Borreliose. Hier bewegen sich die Fallzahlen aktuell etwas unter dem Niveau des Vorjahres: Bislang wurden 546 Erkrankungen gemeldet (2026: 645).
Voriges Jahr waren die Borreliose-Fälle in Sachsen sprunghaft angestiegen - auf rund 2.600 von 1.600 im Jahr davor. Dazu kamen nach Angaben des Sozialministeriums 48 FSME-Erkrankungen. Bundesweit wurden rund 700 FSME-Fälle gemeldet.