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Krankenstand in Sachsen gesunken

Krankenstand in Sachsen gesunken
Der Krankenstand in Sachsen ist nach einer Auswertung der Barmer in diesem Jahr bislang rückläufig.(Symbolbild) / Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa
Von: DieSachsen News
In Sachsen sind Beschäftigte seltener krankgemeldet als im Vorjahr. Die Barmer sieht einen positiven Trend und meldet sich damit in der politischen Debatte um die telefonische Krankschreibung zu Wort.

In Sachsen haben sich Beschäftigte in diesem Jahr bislang seltener krankgemeldet als in den Vorjahren. Nach Auswertungen der Barmer Krankenkasse waren Beschäftigte im März durchschnittlich 1,9 Tage krankgeschrieben. Das entspricht einem Krankenstand von 6,1 Prozent. Im März des vergangenen Jahres lag er bei 6,9 Prozent. Die durchschnittliche Zahl der Fehltage betrug seinerzeit 2,1 Tage.

Telefonische Krankschreibung laut Barmer kein Treiber bei Fehlzeiten

Auch 2024 und 2023 waren sächsische Beschäftigte in den ersten drei Monaten jeweils mehr krankgeschrieben als im aktuellen Jahr, hieß es. «Der Trend der rückläufigen Krankenstände ist ein positives Signal für alle Beschäftigten und die Unternehmen im Land. So müssen weniger Ausfälle kompensiert werden», hob die sächsische Barmer-Chefin Claudia Beutmann hervor. Dass die Einführung der telefonischen Krankschreibung Treiber bei den Fehlzeiten gewesen sei, könne aus den Daten nicht erkannt werden.

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CDU beklagt hohen Krankenstand

Die Werte aus Sachsen decken sich nicht mit Äußerungen von CDU-Politikern, die angesichts der Fehlzeiten von Beschäftigten ein Ende der telefonischen Krankschreibungen gefordert hatten. Auch Kanzler und CDU-Chef Friedrich Merz hatte einen aus seiner Sicht zu hohen Krankenstand beklagt und telefonische Krankschreibungen infrage gestellt. Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) kündigte an, die Regelung zu überprüfen. 

Der Krankenstand gibt an, wie viele Beschäftigte in einem bestimmten Zeitraum krankheitsbedingt ausfallen. Er wird in Prozent angegeben. Für 2025 ergab sich in Sachsen aus durchschnittlich 26 Fehltagen ein Krankenstand von rund 7,2 Prozent. Die Analyse beruht auf Daten von rund 106.000 Versicherten bei der Barmer.

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