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Sachsen feiert 1.100 Jahre Landesgeschichte mit Ausstellung

Sachsen feiert 1.100 Jahre Landesgeschichte mit Ausstellung
Die Albrechtsburg in Meißen ist Schauplatz der Sächsischen Landesausstellung im Jahr 2029. (Archivbild) / Foto: Sebastian Kahnert/dpa
Von: DieSachsen News
Die Albrechtsburg in Meißen gilt als Wiege Sachsens. Die 5. Sächsische Landesausstellung im Jahr 2029 soll nun 1.100 Jahre Geschichte lebendig machen.

Sachsen blickt auf 1.000 Jahre Landesgeschichte zurück und will das Jubiläum im Jahr 2029 mit einer Landesausstellung feiern. An deren Schauplatz - der Albrechtsburg in Meißen – wurde jetzt das Feinkonzept der Exposition vorgestellt. Sie soll «das Lebensgefühl der Sachsen aufgreifen und sächsische Identität und Zugehörigkeit aufnehmen», teilte das Ministerium für Kultur und Tourismus mit.

«Die grundlegende Frage der Ausstellung lautet "Was ist eigentlich sächsisch?" Sie untersucht, wie sich Sachsen im Laufe der Zeit verändert hat und welche kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Einflüsse das Land geprägt haben. Dabei werden verschiedene Epochen – vom Mittelalter über die Barockzeit und die Industrialisierung bis hin zur Zeit des Nationalsozialismus, der DDR und der Gegenwart – thematisch miteinander verbunden», hieß es.

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Es geht darum, was Sachsen im Innersten zusammenhält

Von Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) hieß es: «Wir sprechen über 1.100 Jahre sächsische Geschichte, über 1.100 Jahre Leben, Wandel, Identität – und darüber, was uns Sachsen im Innersten zusammenhält. Der Ort dafür könnte kaum symbolträchtiger sein: die Albrechtsburg in Meißen.» Die Burg gilt als Wiege Sachsens. Laut Klepsch geht es zugleich darum, nach vorn zu schauen. 

«Geschichte wird nicht von historischen Persönlichkeiten gemacht, sondern von den Menschen, die mit ihren ganz persönlichen Geschichten unser Land prägen. Daher ist es uns wichtig, dass die Sachsen am Mitmachprojekt im Vorfeld der Landesausstellung mitwirken», betonte die Ministerin. Es soll bereits in diesem Jahr beginnen. 

Bürger können sich mit ihrer eigenen Geschichte einbringen

Auf den Social-Media-Kanälen, bei Veranstaltungen, Ausstellungen und Projekten unterschiedlicher Art im ganzen Land können sich die Sachsen mit ihrer Geschichte einbringen, hieß es weiter. «So wird bis 2029 eine große Sachsen-Erzählung entwickelt. Es entsteht eine Heimat-Erzählung, in der die Menschen mit ihren Erinnerungen, Wünschen, Träumen und Ideen selbst zu Wort kommen.»

Für Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sei die Landesausstellung «mehr als ein kultureller Höhepunkt und Großprojekt – sie ist vor allem ein Angebot zum Mitmachen. Wir wollen die Menschen im ganzen Land einladen, ihre Sicht auf Sachsen einzubringen und gemeinsam darüber ins Gespräch zu kommen, was uns verbindet», hob der Ministerpräsident hervor. Gerade in dieser Zeit brauche man Orte, die Orientierung geben und unterschiedliche Perspektiven zusammenführen. «Die Landesausstellung kann genau solch ein Ort sein.»

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