Unvorstellbar lang die Luft anhalten oder unvorstellbar schnell oder weit ohne Atem tauchen: Mit solchen Leistungen treten am Wochenende im Chemnitzer Sportforum Deutschlands beste Apnoetaucher zur Deutschen Meisterschaft an. In der 50-Meter-Schwimmhalle des Sportforums kämpfen 57 Athletinnen und Athleten aus ganz Deutschland um Titel und Rekorde – oft mit spektakulären Distanzen und Zeiten unter Wasser.
„Wir haben eigentlich drei große Kategorien“, sagt Markus Hinkelmann, Ressortleiter Apnoe-Wettkampfsport beim Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) und zugleich Mitglied im Chemnitzer Tauchverein, der die DM ausrichtet. Bei den Distanzstrecken versuchen die Sportler, mit Monoflosse, zwei Flossen oder ganz ohne Hilfsmittel so weit wie möglich zu tauchen. In der Disziplin «Static» geht es darum, «so lange wie möglich einfach nur die Luft anzuhalten, ohne sich zu bewegen». Dazu kommen «Speed-Strecken» über 2×50, 4×50 und 8×50 Meter, bei denen es um die schnellste Zeit geht. Hier dürfen die Athleten auftauchen und atmen – jede Sekunde an der Oberfläche verlängert aber die Gesamtzeit, so Hinkelmann weiter.