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Bis zu 60 Millionen Euro für Leipziger Sportforum

Bis zu 60 Millionen Euro für Leipziger Sportforum
Die Quarterback Immobilien Arena soll künftig Platz für 12.000 Zuschauer haben. (Archivbild) / Foto: Jan Woitas/dpa
Mehr Platz für Zuschauer, eine neue Halle für Bundesligahandball: Mit der Modernisierung will sich Leipzig auch bereit für Olympia machen. Nicht nur der Spitzensport soll profitieren.

Bis zu 60 Millionen Euro bekommt Leipzig für die Weiterentwicklung des Sportforums. Das Gelände in der Nähe der Red Bull Arena soll zum zentralen Standort für Leistungs- und Spitzensport sowie nationale und internationale Sportgroßveranstaltungen werden, wie die Stadt mitteilte. Geplant ist ein hochmoderner, überregionaler Hallencampus auch für den Breitensport.

Investition im Rahmen der Olympiabewerbung

Den entsprechenden Zuwendungsvertrag unterzeichneten Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) und Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). Zu den Gründen für die Investition zählt laut Kretschmer die Bewerbung für die Olympischen Spiele. «Sollte die Bewerbung "Berlin+" erfolgreich sein, kann Leipzig eine wichtige Rolle bei den Sommerspielen 2036, 2040 oder 2044 übernehmen», sagte der Ministerpräsident. Die Investition sei langfristig angelegt. «Sie kommt in jedem Fall und wird diesen wunderbaren und traditionsreichen Sportstandort weiter voranbringen.»

Das Projekt verbessere die Bedingungen für den Sport und schaffe gleichzeitig die Voraussetzungen, mehr Sportgroßveranstaltungen nach Leipzig zu holen, sagte Jung. «Die Unterstützung des Freistaats von bis zu 60 Millionen Euro gibt uns die notwendige Rückendeckung für dieses wichtige Zukunftsprojekt - und auch für die Olympiabewerbung zusammen mit Berlin.»

Das ist geplant

Konkret sieht das Konzept für die Weiterentwicklung vor, die Quarterback Immobilien Arena grundlegend zu sanieren und deren Zuschauerkapazität auf rund 12.000 Plätze auszubauen. Neu hinzu kommt eine Ballsporthalle für bis zu 5.000 Besucher, die zur Heimspielstätte für die Handballteams des SC DHfK und des HC Leipzig werden soll. Die Stadt verspricht sich Synergieeffekte mit dem Olympiastützpunkt, dem Institut für Angewandte Trainingswissenschaft und lokalen Vereinen durch die räumliche Nähe. 

Auch die Leichtathletik profitiert von der Modernisierung: Sie garantiert den dauerhaften Erhalt der hydraulisch verfahrbaren Leichtathletikanlage mit Spezialboden. Die Nebenhallen der Arena werden für den wichtigen Bundesstützpunkt Fechten und den Fechtclub Leipzig ausgebaut.

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