Vor dem brisanten Duell mit Dynamo Dresden hat Fußball-Zweitligist Hertha BSC für ein friedliches Miteinander der rivalisierenden Fangruppen geworben. «Von mir aus kann sich das Stadiondach lupfen, aber ich hätte gerne, dass wir einfach auf den Rängen ein friedliches Miteinander haben», sagte Hertha-Geschäftsführer Peter Görlich vor der Partie gegen die Sachsen am Samstag (13.00 Uhr/Sky).
«Beim Fußball gehört auch mal die eine oder andere Spitzfindigkeit dazu, das wissen wir auch. Aber es gibt ganz einfach Grenzen und da appelliere ich an den Vorbildcharakter von jedem Einzelnen», betonte der 58-Jährige. Es werde zu einer Vermischung von Fan-Gruppierungen kommen, aber das passiere bei anderen Spielen auch. «Und dann liegt es an jedem von uns. Wir sind ja auch für uns selbst immer ein Vorbild und für alle anderen», sagte Görlich.
Die Berliner erwarten 20.000 bis 25.000 Fans aus Sachsen. Das Stadion wird insgesamt mit rund 70.000 Zuschauern und Zuschauerinnen voll sein. Aus Sicherheitsgründen gibt es Pufferblöcke. Im Heimbereich dürfen die Dynamo-Anhänger keine Fan-Utensilien tragen. Schon vor der Partie gab es Provokationen aus Dresden. Die beiden Lager gelten als verfeindet. Dazu kommt, dass auch Union am Samstag zu Hause spielt.