Während sich viele Menschen im Winter zu Hause einkuscheln, wird die Kälte für andere zur Zerreißprobe. Besonders für wohnungslose Menschen können die niedrigen Temperaturen lebensbedrohlich werden. Wer helfen will, muss wissen, wie und wo.
Welche Hilfsangebote gibt es in Sachsen?
Die Winter- und Kältehilfe wird in Sachsen hauptsächlich über lokale Träger wie Diakonie, Caritas oder Stadtmission organisiert. Zu den Hilfsangeboten zählen Tagestreffs, Notunterkünfte oder mobile Suppenküchen. Zudem gibt es städtische Schlafplätze, für die in der Regel die Stadtverwaltung oder das Sozialamt zuständig ist.
In Leipzig bringt ein Hilfebus Menschen bei Bedarf in eine Notunterkunft. Die Helferinnen und Helfer sind von 18.00 Uhr bis 23.00 Uhr telefonisch erreichbar. In Chemnitz ist ebenfalls ein Kältebus im Einsatz.
In Dresden haben von November bis März die Wohnungslosen-Nachtcafés der Kirchengemeinden geöffnet, täglich von 20.00 Uhr bis 7.00 Uhr morgens. Dort bekommen Bedürftige etwas zu essen und einen Schlafplatz. Die Heilsarmee verteilt draußen heiße Getränke und Schlafsäcke.