Die Zahl der gemeldeten Borreliose-Fälle ist in Sachsen 2025 sprunghaft angestiegen. Bis zum Stichtag 29. Dezember wurden im Freistaat 2.623 Infektionen registriert. Das sind rund 1.000 Fälle mehr als im Jahr davor (1.626 Fälle), wie aus den epidemiologischen Wochenberichten der Landesuntersuchungsanstalt (LUA) hervorgeht. 2023 waren 1.484 Fälle erfasst worden.
Zudem wurden voriges Jahr 47 Fälle der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) gezählt. Im Jahr davor waren 63 Fällen aktenkundig geworden - was ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu 2023 mit 34 Fällen gewesen war.