Sechs weitere Kommunen in Sachsen erhalten Geld für die Erneuerung von Ortskernen und Stadtvierteln. Boxberg, Meerane, Meißen, Neukieritzsch, Penig und Wurzen bekommen im Programmjahr 2026 zusammen rund 23,6 Millionen Euro, wie das Infrastrukturministerium mitteilte. Mit dem Geld sollen unter anderem Marktplätze und Parks umgestaltet sowie Schulen, Kitas, Wohngebäude und Freizeiteinrichtungen saniert werden. In Penig soll etwa das seit 2013 leerstehende historische Brauhaus zu einem vielseitig nutzbaren Standort entwickelt werden. Neukieritzsch plant im Ortsteil Deutzen unter anderem die Sanierung des Marktplatzes, der Begegnungsstätte und der Kirche. In Meerane sollen Fördermittel unter anderem in den Wettiner Platz, eine ehemalige Segeltuchfabrik und zwei Kitas fließen. Wurzen plant die Erneuerung des Stadtparks, eines Jugendtreffs und einer Grundschule. In Boxberg soll eine neue Ortsmitte entstehen, in Meißen sind Arbeiten am Park des Elblandklinikums und am Freizeitbad Wellenspiel vorgesehen. Insgesamt erhalten in diesem Jahr 51 sächsische Städte und Gemeinden rund 95,9 Millionen Euro aus dem Programm für Wachstum und nachhaltige Erneuerung. Die Förderbescheide sollen ihnen in den kommenden Tagen von der Sächsischen Aufbaubank zugestellt werden. Das Programm richtet sich vor allem an Orte mit Leerstand, Sanierungsbedarf sowie wirtschaftlichen und demografischen Problemen. Die Städtebauförderung wird von Bund, Ländern und Kommunen gemeinsam finanziert. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenVom historischen Brauhaus bis zum Marktplatz
Knapp 96 Millionen Euro für 51 Kommunen