Rechtsextremisten bleiben die größte Herausforderung für die Sicherheitsbehörden in Sachsen. Das geht aus dem Verfassungsschutzbericht für 2025 hervor, den Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) und der Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz, Dirk-Martin Christian, in Dresden vorstellten. «Die vielfältigen internationalen Konflikte verstärken in allen Phänomenbereichen den Extremismus auch in Sachsen», so der Innenminister.
Demnach sind der rechtsextremistischen Szene im Freistaat im Jahr 2025 potenziell rund 6.550 Personen zuzuordnen. Im Jahr zuvor lag das «Personenpotenzial», wie es im Bericht heißt, noch bei rund 6.000. Rechtsextremistisches Gedankengut sei mittlerweile weit in die Mitte der Gesellschaft vorgerückt, heißt es in dem Bericht.