In Sachsen sind im vergangenen Jahr 613 Beißvorfälle mit Hunden gemeldet worden. Zum Stichtag 31. Dezember 2024 wurden im Freistaat 49 Hunde mit einer vermuteten Gefährlichkeit sowie 133 mit einer im Einzelfall festgestellten Gefährlichkeit gehalten, teilte die Landesdirektion Sachsen (LDS) als Aufsichtsbehörde mit. Zum Vergleich: 2023 wurde bei 72 Hunden im Freistaat eine Gefährlichkeit vermutet, 2022 waren es 91.
Große Mehrheit der Hundehalter verantwortungsbewusst
«Die große Mehrheit der Hundehalterinnen und Hundehalter in Sachsen handelt verantwortungsbewusst. Unser gesetzlicher Auftrag richtet sich nicht gegen bestimmte Hunderassen oder Personen, sondern dient dem Schutz aller Menschen im Freistaat», erklärte LDS-Präsident Béla Bélafi. Entscheidend sei ein achtsamer Umgang, verlässliche Erziehung und die Bereitschaft, geltende Regeln einzuhalten.