Forschen und Leben in Görlitz: Um Personal aus aller Welt in Deutschlands östlichste Großstadt zu locken, hat das Deutsche Zentrum für Astrophysik (DZA) gemeinsam mit der städtischen Wohnungsgesellschaft «KommWohnen Service» ein Probewohnen organisiert. Das Probewohnen, das zugleich von DZA und dem Leibnitz-Institut für ökologische Raumentwicklung wissenschaftlich begleitet wird, läuft seit Mai 2025 und endet Mitte Juni 2026. Drei möblierte Wohnungen - zwei Drei-Raum-Wohnungen und eine Zwei-Raum-Wohnung - standen DZA-Beschäftigten dort mietfrei zur Verfügung, lediglich die Nebenkosten mussten sie selbst tragen.
Zehn Mitarbeitende des DZA hätten das Angebot eines bis zu dreimonatigen Aufenthalts genutzt, sagt Sebastian Heer, Leiter der Forschungsgruppe Strukturpolitik und Regionalentwicklung. Drei der «Probe-Görlitzer» leben inzwischen dauerhaft in der Stadt, eine weitere Person ist in die Lausitz-Region gezogen. «Wir freuen uns natürlich über jede Entscheidung für die Stadt Görlitz», sagt Heer. Doch allein darum gehe es bei dem Projekt nicht in erster Linie.