Die sächsische SPD möchte bei ihrem Debattencamp «Sachsen 2040» am Samstag in Leipzig eine Vision des Freistaates entwickeln und dabei kontrovers diskutieren. Bei dem Treffen wird auch SPD-Bundesvorsitzende Bärbel Bas erwartet. Sie soll den Weg zu einem neuen Grundsatzprogramm der SPD beschreiben, sagte die sächsische Parteichefin Kathrin Michel. Bisher lägen 320 Anmeldungen für die Veranstaltung vor, es gebe aber noch Luft nach oben.
«Wir wissen, dass wir Dinge klären müssen», betonte der Co-Vorsitzende Henning Homann mit Blick auf seine Partei. Bei dem Debattencamp geht es in diversen Formaten um verschiedene Themen. Ein Thema lautet etwa «Die versteht doch keiner! - Wie erlernt die SPD wieder die Sprache der Mehrheit?». Auch über die Krise der Wirtschaft, die Rolle des Ostens nach gut 35 Jahren deutscher Einheit oder Gerechtigkeit in der Gesellschaft soll debattiert werden. Ein Punkt bleibt der Schulpolitik vorbehalten – Motto der Debatte: «Raus aus der Mangelverwaltung! - Braucht Sachsens Schule der Zukunft eine Revolution?».