Sachsen möchte Familien auf dem Weg zu Wohneigentum künftig gezielter fördern. Das kündigte Infrastrukturministerin Regina Kraushaar (CDU) nach der Kabinettssitzung in Dresden an. Die Förderung werde «bedürfnisgerechter». Hintergrund ist auch der Umstand, dass momentan weniger Geld zur Verfügung steht als noch im vergangenen Jahr. 2024 stellte Sachsen dafür rund 135 Millionen Euro zur Verfügung. Zum Jahresende wurde ein Antragsstopp erteilt.
Für 2025 stehen rund 34 Millionen Euro bereit, für 2026 sind es voraussichtlich 55 Millionen Euro. «Angesichts der angespannten Haushaltslage musste die Förderhöhe reduziert werden. Mit der neuen Förderkonzeption können aber hoffentlich alle eingehenden Anträge bewilligt werden», hieß es. In der Regel soll das Förderdarlehen 80.000 Euro betragen, im vergangenen Jahr waren es durchschnittlich 135.000 Euro. Besonders einkommensschwache Familien oder Käufer von Altbauten sollen von zusätzlichen Zinsabschlägen profitieren.