In Sachsen ist die Anzahl der Asylbewerber und der Abschiebungen im ersten Quartal des Jahres gesunken. Nach Angaben der Landesdirektion in Chemnitz sind im Freistaat bis April insgesamt 1.059 Geflüchtete registriert worden - 519 weniger als im Vorjahreszeitraum. 235 ausreisepflichtige Personen sind im gleichen Zeitraum abgeschoben worden - 25 weniger als ein Jahr zuvor.
Die meisten Abschiebungen hatten die Länder Türkei, Georgien, Serbien, Nordmazedonien und Indien zum Ziel, heißt es weiter. In 93 Fällen waren die Betroffenen Straftäter, heißt es weiter.
377 Personen sind freiwillig ausgereist, heißt es weiter. Darunter sind demnach sowohl selbst finanzierte Ausreisen als auch solche, die finanziell gefördert werden. Die meisten Rückkehrer haben Deutschland in Richtung Syrien, Türkei, Venezuela, Russland und Georgien verlassen.
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