Die sächsischen Linken schöpfen aus dem starken Mitgliederzuwachs der vergangenen Monate neue Zuversicht. Nach einer Klausurtagung des Landesvorstandes mit den Landtags- und Bundestagsabgeordneten äußerte sich die Parteispitze angriffslustig. «Wir werden als geeinte, kämpferische und sozialistische Partei dafür sorgen, dass es in Sachsen wieder um die Menschen geht – nicht um die Konzerne», hieß es in einer Mitteilung.
«Rote Rathäuser» und stärkere Präsenz in den Kommunen
Man trete ein für Umverteilung von oben nach unten, soziale Sicherheit, gute Löhne, bezahlbare Mieten, eine solidarische Gesundheitsversorgung und einen Staat, der auf allen Ebenen funktioniert, hieß es weiter. Um ihre Ziele zu erreichen, möchten die Linken unter dem Schlagwort «Rote Rathäuser» ihre Präsenz in den Kommunen ausbauen. Der Fokus liegt besonders auf Leipzig, wo die Partei im Frühjahr 2027 Skadi Jennicke als Kandidatin für den Posten des Stadtoberhauptes ins Rennen schickt.