Die Elbe in Dresden ist am Standort der abgerissenen Carolabrücke wieder erstmalig komplett für den Schiffsverkehr freigegeben. Zuvor war der Schiffsverkehr nur mit Einzelgenehmigungen möglich. Die Reparaturarbeiten an der Fahrrinne seien so beschleunigt worden, dass alle Einschränkungen ab Freitagnachmittag aufgehoben werden konnten, teilte das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Elbe mit.
Schiffsverkehr wegen Niedrigwassers derzeit unwirtschaftlich
Allerdings ist der Wasserstand in der Elbe derzeit so niedrig, dass das Amt nicht mit einem sprunghaften Anstieg der Schifffahrt rechnet. Die aktuellen Pegelstände ließen keinen wirtschaftlichen Schiffsverkehr zu, hieß es.
Die Carolabrücke - ein Stahlbetonbauwerk aus der DDR-Zeit - war im vorigen September teilweise eingestürzt. Verletzt wurde dabei niemand. Prüfungen ergaben, dass die komplette Brücke abgerissen werden musste. Bis Ende Juli waren die Überreste der Brücke beseitigt worden.