Der Abriss der Carolabrücke in Dresden ist fast vollendet. «Wir sind in den letzten Zügen des Abrisses», sagte Projektleiterin Grit Ernst vom Straßen- und Tiefbauamt der Landeshauptstadt. Auf der Neustädter Seite der Elbe stehe noch ein letzter Pfeiler, der bis Ende dieser und Anfang nächster Woche verschwunden sein soll. Die Spannbetonbrücke war im vorigen September teilweise eingestürzt.
Nach den Abrissarbeiten müssten noch die Abbruchmassen abtransportiert und die Baustelle beräumt werden. Wie lange das dauere, sei schwer abzuschätzen. «Aber Ende des Jahres, also vor Weihnachten, ist durchaus damit zu rechnen, dass hier wirklich nichts mehr ist», sagte Ernst.