Nach dem Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle erwägt Innenminister Armin Schuster (CDU) einen sächsischen Sicherheitsrat nach dem Vorbild des Nationalen Sicherheitsrates der Bundesregierung. Er frage sich seit ein paar Monaten, ob es ein solches Gremium brauche, «wo wir ressortübergreifend das Thema kritische Infrastruktur und hybride Bedrohungslage über alle Ministerien hinweg konzertiert besprechen», sagte der CDU-Politiker der «Leipziger Volkszeitung» und der «Sächsischen Zeitung» im Anschluss an eine Sondersitzung des Innenausschusses am Mittwoch.
Schuster zu Ermittlungen: «Tappen nicht im Dunkeln»
Zu den laufenden Ermittlungen des Generalbundesanwaltes zu dem Drohnenvorfall wollte sich Schuster nicht äußern. «Ich möchte auch nicht in irgendeiner Form Täterwissen preisgeben. Ich will es deshalb mal abstrakt sagen: Wir tappen nicht im Dunkeln.»
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