Im vergangenen Jahr haben 34 abgelehnte Asylbewerber als Härtefälle in Sachsen doch noch eine Aufenthaltserlaubnis erhalten. Dazu zählten 14 Kinder, wie die sächsische Härtefallkommission mitteilte. Die Entscheidung traf Innenminister Armin Schuster (CDU).
Bei der Härtefallkommission seien voriges Jahr 50 neue Anträge eingebracht worden. Davon betroffen waren 102 Menschen, darunter 39 Kinder. Die meisten Härtefall-Anträge wurden zu Menschen aus Georgien gestellt, gefolgt von Menschen aus der Türkei, Venezuela und dem Irak.
22 dieser Anträge wurden nicht behandelt, weil sie entweder zurückgenommen oder aus anderen Gründen ausgeschlossen wurden. 10 Anträge sind noch offen und werden erst in diesem Jahr beraten.