In Sachsen gibt es die ersten Vogelgrippe-Verdachtsfälle bei einzelnen Wildvögeln. «Zwar ist in Sachsen noch kein Nutztierbestand betroffen, doch steigt das Risiko eines Eintrags der Vogelgrippe in Geflügelbestände», sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD). Das Ministerium rät Geflügelhaltern im Freistaat daher «dringend» dazu, ihre Tiere in Ställen unterzubringen. Die Aufstallung bietet neben der Einhaltung der strengen Hygienemaßnahmen den besten Schutz vor dem Virus, hieß es. Auch wildvogelsichere Volieren sollten genutzt werden.
Die Geflügelpest ist eine Infektionskrankheit. Umgangssprachlich wird sie auch Vogelgrippe genannt. Sie ist hochansteckend und kann bei vielen Vogel- und Geflügelarten rasch tödlich verlaufen.