Der Glaube stirbt zuletzt: Die Semperoper Dresden lässt mit ihrer Neuinszenierung der Oper «Dialogues des Carmélites» («Gespräche der Karmelitinnen») von Francis Poulenc (1899-1963) das Publikum ordentlich mitleiden und regt zugleich zum Nachdenken über zentrale Fragen im menschlichen Leben an.
Bei der Premiere gab es am Samstagabend ungeteilten Zuspruch. Neben den Solistinnen - allen voran Marjukka Tepponen (Blanche), Rosalia Cid (Constance) und Evelyn Herlitzius als schwerkranke Priorin des Klosters - wurden auch die Damen des Opernchores und die Sächsische Staatskapelle lautstark gefeiert. Regie führte die Niederländerin Jetske Mijnssen, die musikalische Leitung hatte die Französin Marie Jacquot.