Mit einer fulminanten Show sind die Dresdner Musikfestspiele am Sonntag zu Ende gegangen. Das musikalische-literarische Programm «New Worlds» mit US-Schauspieler Bill Murray und einem Trio um den Dresdner Cellisten und Festspielintendanten Jan Vogler war bewusst nicht als Konzert, sondern als Show angekündigt worden.
Publikum bekommt eine Zugabe nach der anderen
Murray rezitierte Texte von Ernest Hemingway, Walt Whitman, Billy Collins sowie James Fenimore Cooper und war auch als Sänger zu erleben, etwa bei Songs aus dem Musical «West Side Story» von Leonard Bernstein. Das Publikum im Saal tobte und verlangte eine Zugabe nach der anderen. Mit der Geigerin Mira Wang und der Pianistin Vanessa Perez waren zudem zwei herausragende Musikerinnen auf der Bühne.
Neben dem Prélude aus Bachs Cello-Suite Nr. 1 erklang Musik von Maurice Ravel, Astor Piazzolla, George Gershwin, Dmitri Schostakowitsch, Franz Schubert und Manuel de Falla. Als «Überraschung» nicht im Programm angekündigt, sang Murray den Tom Waits-Klassiker «The Piano Has Been Drinking». Auch bei Van Morrisons «When Will I Ever Learn to Live in God» griff Murray zum Mikrofon. Am Ende gab es Standing Ovations im Saal.