Das Leipziger Schauspiel rückt die Gemeinschaft in den Fokus der neuen Spielzeit. Unter dem Motto «Wir-Gesänge» steht die Frage nach gesellschaftlichen Zugehörigkeiten, Konflikten, Sehnsüchten und Widersprüchen im Zentrum, wie das Haus mitteilte. Geplant sind 20 Premieren in vier Spielstätten.
Das große, zweiteilige Epos «Das Vermächtnis» von Matthew Lopez eröffnet die Saison auf der Großen Bühne. Darin werden Fragen nach Zugehörigkeit, Verantwortung, Begehren und gesellschaftlichem Zusammenhalt verhandelt und von den Möglichkeiten und Zumutungen eines «Wir» in der Gegenwart erzählt.
Anschließend wird «Bernarda Albas Haus» von Federico García Lorca präsentiert, im, kommenden März folgt Anton Tschechows «Onkel Wanja». Zudem wird mit «Alice hinter den Spiegeln» nach Lewis Carroll erneut ein Familienstück am Schauspiel Leipzig inszeniert. Am Ende der Spielzeit zeigt das Schauspiel Leipzig mit «Schöne Vorstellung» eine Produktion, die durch das gesamte Theater führt, Theatergeschichte und Geschichten erzählt und noch einmal das ganze Ensemble präsentiert.