Die Dresdner Philharmonie hat sich als Botschafterin für den Naturschutz empfohlen. Ihre musikalisch-fotografische Hommage an den Amazonas-Regenwald wurde vom Publikum im Kulturpalast am Freitag - dem Weltumwelttag - begeistert aufgenommen. Unter Leitung der italienisch-brasilianischen Dirigentin Simone Menezes spielte das Orchester ein Stück aus «Bachianas Brasileiras» von Heitor Villa-Lobos (1887–1959), einen Ausschnitt aus «Águas da Amazonia» von Philip Glass und als Höhepunkt das sinfonische Oratorium «Floresta do Amazonas» von Villa-Lobos - kombiniert mit Schwarz-Weiß-Fotos des brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado (1944-2025).
«Amazônia» verbindet mit Musik und Fotografie zwei Kunstformen
Das Projekt «Amazônia» verbindet mit Musik und Fotografie zwei Kunstformen. Dirigentin Menezes hatte aus dem Werk von Villa-Lobos eine Suite für großes Orchester und Sopran geschaffen. Als Solistin wirkte ihre Landsfrau Camila Provenzalle mit. Salgado hatte selbst die Idee, seine Fotos mit Musik zu verbinden und fand dabei in Menezes eine Partnerin. Nach der ersten Aufführung in der Pariser Philharmonie wurde das Projekt inzwischen schon mehrfach in europäischen Städten präsentiert. In Dresden traf es den Nerv des Publikums. Es bedankte sich mit sehr viel Beifall und Standing Ovations.
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